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08.03.2022

Aquitus Update - Ukraine

Noch immer erreichen uns Nachrichten und Bilder, die uns erschüttern, und noch immer zeichnet sich keine Lösung für den Frieden ab. Neben unserer persönlichen Betroffenheit und unserem individuellen Engagement für die Menschen in der Ukraine spüren wir auch die Effekte der Sanktionen im Alltag.

Aber wir glauben, dass wir in Zukunft als Gesellschaft und Unternehmen noch mehr gefordert sein werden, die Folgen zu mildern. Dazu wird es einen starken Wirtschaftsraum benötigen, in dem das benötigte Geld erwirtschaftet werden kann, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Es ist also unsere Verantwortung in dieser Zeit, die lähmend wirkt, aktiv an der Zukunft zu arbeiten.

Trotzdem möchten wir Ihnen aber an dieser Stelle aufzeigen, inwieweit noch Überschneidungen mit dem russischen Wirtschaftsraum vorhanden sind. Grundlage für alle Investmententscheidung sind die Erkenntnisse der modernen Finanzmarktforschung. Daraus lassen sich anwendbare Regeln ableiten. Grundsätzlich führt dies zu einem Weltportfolio, in dem alle relevanten Märkte vertreten sind, sofern sie die notwendigen rechtlichen Grundlagen gewährleisten. Theoretisch gehört Russland, im Bereich der Schwellenländer, zu diesem Weltportfolio. Bereits im Januar 2022 hatte sich die Situation aber so verändert,  dass das steigende Risiko von Sanktionen gegen Russland den Kauf russischer Aktien ausschloss. Bereits 2014 wurde in Teilen der verwendeten Weltportfolios, Russlands Anteil stark reduziert. 

Zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine haben die von uns genutzten Weltportfolios Russland als zugelassenen Markt für Investitionen gestrichen. Anleihen in russischen Rubel waren zum Teil schon seit 2014 vermieden worden. Mittlerweile bekennen sich alle Investmentfonds in unseren Weltgoldfolien zu diesen Grundsätzen und veräußern die noch letzten verbliebenen russischen Titel im Einklang mit den internationalen Sanktionen und der notwendigen Sorgfalt, um Ihr Vermögen zu schützen. Trotzdem stellt sich die Frage nach den aktuellen Kursschwankungen. Gerade in Deutschland steigt die Unsicherheit, da die primär verfügbaren Informationsquellen der DAX und EuroStoxx sind. Dieser reagiert stark schwankend. Jedoch lässt sich darauf kein Rückschluss auf Ihr Weltportfolio ziehen. 

Deutschland stellt ca. 3 % des Weltportfolios im Aktienanteil dar. Insgesamt beobachten wir Auswirkungen der aktuellen Lage, die Volatilität bleibt aber innerhalb der zu erwartenden Grenzen, je nach Ihrer gewählten Risikoausrichtung. 

Zuletzt bleibt der Blick auf die Inflation, die, getrieben durch die hohen Energiekosten, die Kaufkraft der in Geldwerten angelegten Vermögensbestandteile beeinträchtigt. Hier raten wir, Geld, das nicht als Rücklage oder für geplante Ausgaben vorgesehen ist, in Sachwerte zu investieren, um passives Einkommen aufzubauen. Hierzu eignen sich Investmentfonds und Aktien, analog zur eigenen Finanzplanung und Risikotragfähigkeit. 

Die langfristig zu erwartenden Kursgewinne und Dividenden bieten hier einen Inflationsschutz und stellen eine weitere Einkommensquelle im Sinne eines passiven Einkommens dar. 

Der Blick auf die vergangenen Aktienjahre im Vergleich zur Inflation, zeigt, dass die Inflation keine negativen Auswirkungen auf Aktienrenditen hat. 


Wir halten fest, dass die Entwicklung der russischen Wirtschaft keine signifikanten Auswirkungen auf unsere Portfolios hat, da dieser Anteil seit Jahren reduziert ist und in absehbarer Zeit ausgesteuert sein wird. Die Auswirkungen der globalen Entwicklung werden wir sehr wohl spüren, wie diese sich darstellt, ist nicht prognostizierbar. Mit dem Ansatz der weltweiten Streuung haben Sie aber den risikoärmsten Ansatz implementiert. Und dieser Ansatz ist auch die Antwort auf die Frage nach Gegenmaßnahmen zur Inflation. 

Gerne stehen wir Ihnen für Ihre Fragen persönlich zur Verfügung und unterstützen Sie auch bei der Beurteilung, wie viel Vermögen Sie Sachwertinvestments zuführen können. 

Ihr Aquitus Team 

Inflation und Aktienrendite - eine nachhaltige Betrachtgung

Die Stabilität der evidenzbasierten Weltportfolien im Vergleich zum EuroStoxx können Sie folgender Grafik entnehmen: